
Wochenendtour ins Wallis und Besuch des Labyrinths bei Martigny, 7./8. August 1999
Um uns mit dem Thema Labyrinth etwas vertraut zu machen, und um die Hauptverkehrsachsen zu meiden - zwar war es Samstagmorgen, aber die Streetparade 'bereitete' sich vor -, verliessen wir Zürich im Zick-Zack durch Altstetten und Albisrieden Richtung Säuliamt. Nach der Umfahrung von Luzern via Autobahn kam was Töfffahren interessant macht: Kurven, Kurven, Kurven. Mit lediglich zwei kurzen Pausen am Lungernsee und auf der Grimselpasshöhe erreichten wir den äussersten Zipfel vom Wallis bereits zur Mittagszeit.
Auf die Minute um 17.00 Uhr trafen wir vor unserem Ziel, dem Labyrinth ein. Merklich wärmer als in Zürich - und vor allem auf dem Grimsel - war es hier und so waren wir froh, die Töffkleider an der Kasse abgeben zu können. Das Labyrinth hat die Umrisse des Kanton Wallis und ist auf einer Fläche von 25'000 m2 angelegt. Den Irrgarten selber mussten wir leider zu Fuss absolvieren... Aber es machte allen Spass, die zu suchenden Punkte gemeinsam oder auf eigene Faust zu finden. Wem spazieren zu langweilig war, erklomm die verschiedenen waghalsigen Hindernisse, die in den Weg gebaut waren. Wäre man zu ungeschickt gewesen, wäre man im Wasser gelandet. Wäre... Obwohl die Thujahecken noch nicht zu hoch sind um drüber zu schauen, konnte man sich kein rechtes Bild über die Fortsetzung des Weges machen. So liefen wir Kilometer um Kilometer hin und her und her und hin. Ehrlich. Aber nach anderthalb Stunden war das Ziel - mehr oder weniger ehrlich - erreicht, die zu sammelnden Punkte gefunden und die verdiente Erfrischung in Sichtweite.
Nachdem wir das Hotel in Martigny bezogen hatten, verbrachten wir den Abend in der probehalber für den Verkehr gesperrten Innenstadt von Martigny. Die Ambiance und auch die Menukarten der Restaurants erinnerten eher an Südfrankreich als ans Wallis und seine Käsespezialitäten.
Nachdem es in der Nacht auf Sonntag geregnet hatte, zeigte sich die Sonne schon
bald wieder am Himmel und wir konnten uns ohne Regenkombi auf den Heimweg
machen. Dieser führte uns über den in jeder Hinsicht wunderschönen Col-de-la-Croix
ins Berneroberland zum Mittagshalt im Simmenthal. Nachdem uns unsere Tourleiterin
Caroline schon im Berner Oberland verlassen musste und uns Gregor quer durch die
Schweiz bis nach Bettwil führte, löste sich die Gruppe nach dem Mutschellen vollends
auf und jede(r) nahm die Erinnerungen an ein schönes Töffwochenende mit nach Hause. Herzlichen Dank an
Caroline von Franziska, Gregor, Markus, Maya, Ralf, René, Rolf, Ruedi, Sonja.